Woher kommt unsere Energie?

Im Folgenden möchte ich die häufigsten in den industrialisierten Staaten genutzten Formen von Primärenergien skizzieren. Das Schaubild zeigt den derzeitigen Verbrauch an Primärenergieträgern. Es ist augenscheinlich, dass der Verbrauch an fossilen Energieträgern überwiegt. Damit wird auch deutlich, dass wir weltweit sehr viel CO2 emittieren, was die Erderwärung weiter forciert.
Das Thema der regenerativen oder der erneuerbaren Energien beschäftigt uns in der Verbandsgemeinde Birkenfeld bereits seit einigen Monaten. Leider ist aus der sinnvollen Beschäftigung mit unserer Zukunft, ein äußerst emmotionales Thema geworden, was für die Entwicklung eher kontraproduktiv ist. Es geht nämlich nicht merh um die regenerativen Energien an sich, sondern ums Geld verdienen. Ich möchte hier auf dieser Seite versuchen das Thema verständlicher zu machen und stehe natürlich für Fragen und Anregungen gerne zur Verfügung.
Zunächst möchte ich aber ein paar informative Webseiten angeben, auf den man, wie ich finde viel Wissenwertes und auch Neues finden wird.

1. Fossile Energie:
Fossile Energie wird aus fossilen Brennstoffen wie Braunkohle, Steinkohle, Torf, Erdgas und Erdöl gewonnen. Also aus Abbauprodukten von toten Pflanzen und Tieren aus der Vorzeit. Die fossilen Energieträger basieren auf dem Kohlenstoffkreislauf und ermöglichen somit Sonnenenergie vergangener Zeiten zu speichern und heute zu verwerten. Nach internationalen Schätzungen werden 2030 etwa 90% des weltweiten Energiebedarfs aus fossilen Quellen gedeckt. Gleichbleibende Nutzung vorausgesetzt, reichen die derzeit bekannten Weltenergiereserven an Erdöl und Erdgas 43 bzw. 66 Jahre und an Kohle ca. 170 Jahre.

2. Atomenergie:
Mit Kernenergie, Atomenergie oder Nuklearenergie wird die Technologie zur großtechnischen Erzeugung von Sekundärenergie wie elektrischem Strom aus Kernreaktionen bezeichnet. Kernspaltung wird seit den 50 Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Kernkraftwerken überwiegend unter Verwendung des Kernbrennstoffs Uran praktiziert. Kernkraftwerke wandeln die Energie aus der induzierten Kernspaltung in Wärmeenergie und anschließend in elektrische Energie um. Diese Form der Energiegewinnung wird auch als Brückentechnologie bezeichnet.

3. Wasserkraft:
Ein Wasserkraftwerk ist ein Kraftwerk, das die kinetische Energie des Wassers in elektrischen Strom umwandelt. Durch Stauanlagen wird das Wasser im Stauraum auf möglichst hohem Niveau zurückgehalten. Die Energie der Bewegung des abfließenden Wassers wird auf eine Turbine, ein hightech Wasserrad übertragen, wodurch dieses in Rotationsbewegung mit einem sehr hohen Drehmoment versetzt wird. Diese wird direkt oder über ein Getriebe an die Welle des Generators weitergeleitet, der die kinetische Energie in elektrische Energie umwandelt.

4. Windenergie:
Die Windenergie ist die kinetische Energie der bewegten Luftmassen der Atmosphäre. Sie ist eine indirekte Form der Sonnenenergie und zählt deshalb zu den erneuerbaren Energien. Die Nutzung dieser Energieform geschieht mittels Windräder bzw. Windkraftanlagen, eine seit dem Altertum bekannte Form, um Energie aus der Umwelt zu schöpfen. Eine Windkraftanlage wandelt nun kinetische Energie in elektrische Energie, die dann in ein Stromnetz eingespeist wird. Dies geschieht, indem die kinetische Energie auch Bewegungsenergie der bewegten Luftmassen auf Rotorblätter wirkt und damit den Rotor in Bewegung versetzt. Einfach gesagt, der Wind bewegt die Rotorblätter und gibt die Rotationsenergie an einen Generator weiter, die dort die elektrische Energie umgewandelt wird.

5. Sonnenenergie:
Diese Energie wird von der Sonne durch Kernfusion erzeugt. Sie gelangt durch elekto-magnetische Strahlung zur Erde. Die Sonnenenergie ist, seitdem sie gemessen werden kann, nahezu konstant. Auch Berechnungen lassen darauf schließen, dass dies in vorvergangener Zeit so war. Es handelt sich um einen zuverlässigen Energielieferanten.

6. Geothermie:
Die Erdwärme ist im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeichert. Sie zählt zu den regenerativen Energien. Sie kann entweder direkt zum Heizen oder Kühlen in Wärmepumpen eingesetzt aber auch zur Erzeugung von elektrischem Strom in einer Kraft-Wärme-Kupplung genutzt werden. Die Geothermie als Wissenschaft beschäftigt sich mit der Erdwärme und ihrer Nutzung.


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