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Goldener Herbst bei Stadtfest 2010

Bei diesjährigen Stadtfest zeigte sich der Herbst von seiner schönsten Seite. Das schlug sich auch positiv in den Besucherzahlen nieder. In den Straßen herrschte dichtes Gedränge. Die Menschen genossen das sonnige Herbstwetter!

Abbildung: Sonnenschein pur beim Stadtfest -

Motocross: Lauf zur RLP Meisterschaft

Prämienmarkt: Neue Ideen und verbessertes Konzept

Der diesjährige Birkenfelder Prämienmarkt war ein Erfolg. Ein Erfolg der meines Erachtens seine Grund in einem völlig neuen Konzept hat. Gemütliches Festzelt mit Biergarten mit dem Eingang hin zum großen und attraktiven Funpark. Neben diesen technischen Voraussetzungen ist es vor allem Jürgen Schuch gelungen mit diesem neuen Konzept auch ein modernes und abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen. Neben alt Bewährtem war vor allem der Tag der Jugend und Vereine eine tolle Sache!

Jugend und Vereinstag kam sehr gut an

Am Prämienmarktsamstag haben viele Vereine aus Stadt und Verbandsgemeinde von dem Angebot gebrauch gemacht, sich und ihre Arbeit im Festzelt zu präsentieren. Wer es nicht wusste, konnte hier sehen, wie breitgefächert das Angebot für Jugendliche aber auch für Aktive in unserer Stadt ist.

Rallye Deutschland auf dem Talweiher

Ein voller Erfolg waren die beiden Remoteservices der ADAC Rallye Deutschland auf dem Talweiher. Zu den beiden Durchgängen kamen mehrer hundert Besucher. Vor allem das Interesse der Birkenfelder war groß. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit zuzusehen wenn am Fahrzeug eines Rallye Weltmeisters und einem ehemaligen Formel 1 Weltmeister ein kleiner technischer Dienst mit Reifenwechsel gemacht wird. Auch bestand die Möglichkeit Autogramme zu sammeln die Sebastian Loeb und Daniel Elena die Sieger der Rallye Deutschland geren gaben.
Auch das Rahmenprogramm, welches die Stadt Birkenfeld zusammen mit der VG und dem AMC zusammnegestellt hatte fand positive Resonanz. Vor allem die Moderation mit Hintergrundinformationen, Ergebnissen und Interviews war ein echter Gewinn für die Veranstaltung auf dem Talweiher. "Ich würde mich sehr freuen, wenn die ADAC Deutschland Rallye auch in den nächsten Jahren wieder in Birkenfeld Station macht. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es in Birkenfeld wieder eine Wertungsprüfung gibt", sagte der Beigeordnete Dr. Jörg Bruch optimistisch.

Kostenlos: Ralley zu Gast auf dem Talweiher

Am Samstag 21.08.2010 gastiert die Weltelite des Rallyesports mitten in Birkenfeld. Mit dabei sind der mehrfache Rallyeweltmeister Sébastien Loeb und der Ex-Formel 1-Weltmeister Kimi Räikkönen. Doch nicht nur die professionelle Arbeit der Mechaniker und die Möglichkeit, vielleicht sogar ein Autogramm des einen oder anderen Stars zu ergattern, bietet sich an diesem Tag während des Remote Service in Birkenfeld.
Erstmals kommentiert ein Sprecher die aktuellen Ereignisse der Rallye, gibt Hintergrundinformationen zum Rallyegeschehen und den Teilnehmern und versorgt die Zuschauer mit Live-Ergebnissen von den Wertungsprüfungen. In den Servicepausen sorgt Radio Birkenfeld für musikalische Unterhaltung. Martin Bartelmes vom Renn-Center Trier unterstützt das Rahmenprogramm mit seiner großen, vierspurigen Modellautorennbahn, an der sich Groß und Klein kostenlos versuchen können. Spaß und Spannung sind garantiert! Modellautorennen sind dabei nicht nur für Kinder ein Erlebnis, es werden in Trier sonst auch richtige Wettbewerbe von Erwachsenen gefahren und es gibt professionell organisierte Meisterschaften in diesem Bereich. Abgerundet wird das Rahmenprogramm vom Angebot des AMC Birkenfeld, der auch in diesem Jahr wieder für Essen Getränke sorgt.
Der Zugang zum Service am Talweiherplatz ist kostenlos! Dies ist gerade auch für Familien eine Gelegenheit einmal Motorsportluft zu schnuppern und sich vom Rahmenprogramm unterhalten zu lassen. Ein Ausflug zum Rallyeservice lohnt sich! Die ersten Teilnehmer werden im Remote Service ab 09:30 Uhr erwartet, im zweiten Durchgang gegen 16:30 Uhr.

Abbildung: Remoteservice 2008 -

Dankeschön an die Stützpunktfeuerwehr Birkenfeld

Ein munteres Treiben herrschte 14 Tage auf dem Burggelände in Birkenfeld. Über 130 Kinder trafen sich in den letzten beiden Wochen der großen Ferien täglich zum Spielen, Basteln, Wandern, aber auch einfach nur um in den Ferien Gesellschaft zu haben. Um die Betreuung der Kinder kümmerten sich 17 ehrenamtliche jugendliche Betreuerinnen und Betreuer. Das Team der Betreuer der Maßnahme hatte zusammen mit dem Leitungsteam Marina Ljalko, Andreas Webel, Gerlinde Kunz und Monika Herrmann ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Die diesjährige Ferienmaßnahme stand unter dem Motto „Weltraum – unendliche Weiten“. Das Programm beinhaltete neben dem Bau von Raketen, dem Basteln von Kostümen und Planten aus Pappmaschee auch einen Besuch der Stützpunktfeuerwehr Birkenfeld – hier kümmerten sich die Feuerwehrmänner um die kleinen Gäste. Höhepunkt der Führung war sicherlich die Fahrt im Korb der Drehleiter auf über 30 Meter Höhe! Die Kinder waren von beiden Führungen hellauf begeistert.

Am letzten Tag gab es ein großes Abschlussfest. Hier konnten die Kinder ganz im Zeichen der „Weltraum – unendliche Weiten ihre selbstgefertigten Masken, Kostüme tragen und zeigten den Eltern voller Stolz die gebastelten Raketen und Planeten.

Abbildung: Dankeschön ! -

Im BIG Center tut sich was!!

Die von der Stadt beauftragte Marklerfirma lud zum Tag der offnen Tür ins BIG Center. Mit Modenschau und Liveband als Rahmenprogramm sollten die Birkenfelder auf das Raumangbeot in diesem städtischen Objekt aufmerksam gemacht werden. Hauptaugenmarkt galt aber potentiellen Mietern, die das Angebot erweitern. Kontakt: 06782-5782

Einweihung Infoterminal

K3 nennt sich der Typ des neuen interaktiven Informationsterminals der Tourist-Information des Birkenfelder Landes, das am 29. Juli 2010 im Rahmen einer Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Verbandsgemeinde Birkenfeld von Bürgermeister Dr. Bernhard Alscher eingeweiht wurde.
Die Investitionskosten für das Gerät der Firma Solidd von 5.000 Euro werden mit 80% vom Land bezuschusst! Neben dem im Vergleich mit anderen Anbietern günstige Anschaffungspreis entstehen für den Betrieb keine externenen Kosten. Aktualisierung und Modifiezierung werden von den Mitarbeitern der VG geleistet. Derzeit wird die Internetseite www.Birkenfelder-land.de auf dem Touchscreen dargestellt. Später soll Interessenten die Möglichkeit zu Werbung geboten werden. Mit diesem Gerät ist es möglich, dass Gäste aber auch Bürgerinnen und Bürger sich auch ausserhalb der Öffnungszeiten der Tourist-Info und an den Wochenenden über Veranstaltungen und anderweitige Angbeote informieren können, freut sich Dr. Jörg Bruch.
Das Gerät verfügt auch über eine Kamera, mit der es potentielle Vandalen aufzeichnet. In den nächsten Wochen wird auch noch ein schattenspendendes und vor Regen schützendes Dach über dem Terminal angebracht.

Ausstelung "Herzauge" von HAP Grieshaber eröffnet

Herzauge

Helmut Andreas Paul [HAP] Grieshaber wird am 15. Februar 1909 im oberschwäbischen Rot an der Rot geboren. HAP Grieshaber stirbt am 12. Mai 1981. HAP Grieshaber erneuerte nach dem Zweiten Weltkrieg den Holzschnitt und entwickelte ihn zum eigenständigen, monumentalen Wandbild. Grieshabers Werke spannen einen weiten Bogen von der Flora und Fauna der Schwäbischen Alb über Liebespaare, religiöse und mythologische Darstellungen bis hin zu politischen, sozialen und ökologischen Fragen. Im Zentrum seines Werks stand dabei stets der Mensch und die Menschenwürde, wofür er sich engagierte, wann immer es ihm nötig erschien. Währender der Zeit des Nationalsozialismus wurde püber Grieshaber eine Berufsverbot verhängt. 1940 erhielt Grieshaber einen Stellungsbefehl. 1947 kehrte er aus der belgischen Kriegsgefangenschaft nach Rethlingen zurück, wo er bis 1981 lebt eund arbeitete. Die Ausstellung im Maler Zang Haus - mit zum Teil noch nie gezeigten Werken Griehabers ist noch bis Ende September zu sehen. Am 18. August findet ein Vortrag "Botschaften. Grieshabers Plakate" statt. Wolfgang Glöckner, ausgewiesener HAP Grieshaber Experte wird referieren. Am 12. September wird Johannes Göbel unter dem Motto "Und was sehe ich?" durch die Ausstellung führen.

Biogasanlage am Brauneberg eröffnet

Nach einer Bauzeit von weniger als einem Jahr wurde am 30.07.2010 die Biogasanlage offiziell eröffnet und ihrer Bestimmung übergeben. In Vertretung für Bürgermsiter Nauert, war es mir eine große Freude dem Betreiber der Anlage Herrn Conde, Herrn Nottinger von der Firma Ökobit und dem Vertreter der Investorengruppe Herrn Lutz zur Inbetriebnahme der Anlage zu gratulieren.
Diese Biogasanlage, die erste ihrer Art im Landkreis Birkenfeld, soll nach dem Willen der Stadt ein erster Schritt sein bei der Entwicklung eines "Energieparks Brauneberg". Wir möchten hier auf diesen Flächen noch mehr Betriebe ansiedeln, die sich mit regenerativen Energien beschäftigen.
Fachleute sind der Aufassung, dass langfristig 10 % des Primärenergiebedarfs Deutschlands über Biomasse gedeckt werden kann. Eine zentrale Rolle spielt hierbei eine zentrale Rolle. Bereits heute werden in Rheinlands-Pfalz 4,2 % des Primärenergiebedrfs aus erneuerbaren Energien gedeckt. Das ist eine Spitzenplatz in Deutschlands

Stadtrat berät über Winkraftanlagen

In seiner letzten Sitzung hat der Stadtrat einstimmig beschlossen, dass eine Fläche für Windergieanlagen auf der Gemarkung Rubäsch ausgewiesen werden soll. Noch vor der Sommerpause hat sich einInteressent bei der Stadt gemeldet, der dort drei Winkraftanlagen aufstellen möchte. Der Stadtrat informiert sich nun über das Projekt im Rahmen einer Stadtratsitzung.
Wenn der Stadtrat im Stadtgebiet Windenergieanlagen ansiedeln möchte, ist Eile geboten. Die Planungsgemeinschaft Rheinhessen Nahe hat für die Zeit nach 2011 beschlossen, nur Winparks in einer Größenordnung von über 50 Ha zu genehmigen. Das bedeutet, dass bis dahin die erforderliche Untersuchung und Gutachten vorliegen müssen und das Verfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetzt positiv abgeschlossen sein muss.

Stadtrat legt Fläche für Windkraft fest

Nachdem der Verbandsgemeinderat den Planvorbehalt im Bereich der Windkraft im Flächennutzungsplan aufgehoben hat, ist der Weg für die Ansiedlung von Windenergieanlagen in der VG-Birkenfeld frei. Es steht jetzt den Gemeinden und der Stadt Birkenfeld sowie privaten Grundstücksbesitzern frei, mit Windenergienalgebetreibern Verträge zur Ansiedlung zu schließen. Natürlich ist nicht jede Fläche von der Windhöffigkeit her geeignet und auch nicht jede Fläche erfüllt die gesetzlich festgelegten Rahmenbedingungen zur Ansiedlung. Diese Planfreigabe bedeutet allerdings auch, dass die Verwaltung nur geringe Steuerungsmöglichkeiten hat. Der Bau von Windenergienalagen wird jetzt im Rahmen eines Bauantragsverfahrens bzw. in einem besonderen BimschG-Verfahren geprüft.
Der Stadtrat der Stadt Birkenfeld hat sich auf seiner letzten Sitzung auf eine Fläche verständigt, auf der, nach Meinung einer Ratsmehrheit, Windenergienalagen angesiedelt werden könnten. Der Stadtrat hat einstimmig beschlossen, eine Fläche im Stadtwald im Distrikt "Ruhbäsch" im künftigen Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde als Sondergebiet Windkraft auszuweisen. Diese Ansiedlung würde für die Stadt eine Einnahmequelle bedeuten, die nicht umlagepflichtig ist, d.h. ganz im Stadthaushalt verbleiben würde.

Körper und Bruch besuchen Dakty

NEUBRÜCKE. „Junge Unternehmen mit marktreifen Produkten brauchen starke Kooperationen und Unterstützung für den Marktzugang“, so der Beigeordnete Dr. JörgBruch nach dem Gespräch mit den Ingenieuren Dan Hossu und Peter Sutor von der Dakty GmbH.

Das hoch qualifizierte Ingenieurteam von Dakty hat seit 2005 seinen Firmensitz im Innovations- und Gründerpark auf dem Umwelt-Campus und entwickelt biometrische Sensoren und Systeme basierend auf Fiberoptik Technologie. Das heißt: Bei diesen Systemen dient der menschliche Fingerabdruck und dessen biometrischen Merkmale als „Schlüssel“. Deren Einsatzmöglichkeiten reichen vom Öffnen der privaten Haustür bis zur Sicherung von gewerblichen Gebäuden, Flughäfen, Hochsicherheitszonen und zur Zugangskontrolle bei militärischen Einrichtungen.

Wir haben stabile und robuste Systeme entwickelt, die auch Alleinstellungsmerkmale aufweisen“, so Dakty-Geschäftsführer Dan Hossu. Trotzdem sei es sehr schwer, auf dem globalisierten Markt mit den etablierten und großen Unternehmen der Branche zu konkurrieren.

„Als wichtigen Schritt“, bezeichnet Hossu die Zugehörigkeit von Dakty zur Wellgo-Gruppe aus dem benachbarten Nohfelden. Dieses Unternehmen produziert die Spritzgussteile und die benötigten Gehäuse in höchster Qualität. Auch bei anderen Bauteilen würde man gerne auf deutsche Hersteller zurückgreifen. So zum Beispiel bei den optischen Linsen. Diese stammen derzeit aus ausländischer Produktion. Ingenieur Peter Sutor bemängelt hier einen sehr „hohen Ausschuss“. Aber aufgrund der Produktionszahlen sei eine Zulieferung aus Deutschland nicht möglich.

Das Unternehmen brauche aber weitere starke Partner, um den Markteintritt „richtig“ zu schaffen, so der Geschäftsführer Hossu. „Der Markt für individuelle und nachhaltige Sicherheitslösungen ist vorhanden und wir können das Know-how hierfür und bedarfsgerechte Systeme bieten.“ Fritz Rudolf Körper wird deshalb Dakty mit der Vermittlung von Kontaktgesprächen zu Unternehmen aus der Industrie- und Sicherheitstechnik und Anfragen beim Wirtschaftsminister in Berlin und Mainz unterstützen.

Greentown Jazz Band in der Achtstraße

Ein Jahr nach der Eröffnung der neu gestalteten Achtstraße fand an gleicher Stelle wieder ein Fest für alle Bürgerinnen und Bürger statt! Mit einen Ensemble der Spitzenklasse, der Greentown Jazzband wurde ein Jahr neue Achtstraße gefeiert. Neben den musikalischen Leckerbissen boten die Gastronomen und Speisen an. Viele Birkenfelder und Gäste aus den umliegenden Dörfern erfreuten sich an diesem hochsommerlichen Abend an Ohren- und Gaumenschmaus. Einziger Wehrmutstropfen, die Gäste aus Slowenien beendeten ihr Konzert viel zu früh. Gerne hätten die Besucher noch mehr Ragtime, Dixieland, Blues und Swing im bandeigenen Sound gehört.

Was passiert mit dem „Kurzen Sand“??

Der „Kurze Sand“ soll als Einzelhandelsgebiet weiterentwickelt werden. Nach den bekannten Planungen soll hier ein Discounter, ein Drogerist, ein Textelist und ein Backshop angesiedelt werden. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein

Am 22.05.2007 hat der Stadtrat die Ausdehnung des Bebauungsplanes auf die angrenzende Bebauung in der Wasserschieder Straße beschlossen. Der damalige Investor wollte diese Grundstücke mit in sein Vorhaben integrieren. Der neue Investor hat aber keinen Bedarf mehr für diese Grundstücke, deshalb kann der Bebauungsplan auf die die tatsächliche Fläche reduziert werden.
Während der gesamten Zeitspanne der Vermarktung wurde deutlich, dass es für diese Fläche eine ideale Erweiterung des Einkaufsgebietes Maiwiese darstellt. Eine andere Form der gewerblichen Nutzung scheidet aus. Das Gebiet wurde auch als Sondergebiet für den Einzelhandel festgesetzt.
Durch das mittlerweile in Kraft getretene Landesentwicklungsprogramm IV muss nun eine raumordnerische Prüfung, die Zulässigkeit des Vorhabens in Abstimmung mit der Planungsgemeinschaft Rheinhessen- Nahe zeigen.
Festzustellen bleibt, dass der Optionsvertrag zwischen der BIMA und dem Investor bis zum 15. Oktober 2010 die Schaffung des Baurechtes vorzieht. Sollte des aus rechtlichen oder verwaltungstechnischen Gründen nicht gewährleistet sein, könnte 1. der Investor sich vom Projekt zurück ziehen und 2. die Stadt mit einer Entschädigungsforderung belegen.

Städtepartnerschaft:Birkenfeld und Audun-le-Tiche

Abbildung: Nahe-Zeitung vom 10. Mai 2010 -

Birkenfeld verändert sein Gesicht

In den letzten Wochen hat Birkenfeld sein Gesicht wieder einmal verändert. Für vom Stadtrat beschlossene Baumassnahmen wurden drei Häuser bzw. Anbauten in der Stadt abgerissen.

Zuerst wurde das Haus Haas abgerissen. Das Haus wurde vor einigen Jahren von der Stadt mit dem Ziel erworben, abgerissen zu werden. Durch die Baulücke soll die Mittelanbindung der Stadt an die B 41 geführt werden. Bis dort eine Straße gebaut wird, wird noch einige Zeit vergehen. Im Volksmund heißt das Haus Haase Dick nach dem Metzgermeister Karl Haas, der dort wohnte und direkt nach dem Zweiten Weltkrieg ehrenamtlicher Bürgermeister von Birkenfeld war. Damals führte die rechte Tür in den besonders für seine Kartoffelwurst berühmten Fleischerladen, die Eingangstür auf der linken Seite gehörte zur Gastwirtschaft "Zum Haase Dick".

Als nächstes würde das Mehrfamilienhaus inder Prof. Baldes Straße abegrissen. Dieses Haus wurde im Vorfeld der geplanten Vergrößerung des Minikreisel abgerissen. Der Minikreisel wird, so die Planungen, in nächsten Jahren ausgebaut! Das früher von Angehörigen der US-Army bewohnte Blocks wurde auch deshalb dem Boden gleich gemacht, weil der Birkenfelder Immobilienmarkt übersättigt ist und viele Etagenwohnungen leerstehen.


Zum Schluss wurde der Anbau an den Bahnhof abgerissen. Der Bahnhof und das ehem. Postgebäude werden im Rahmen des Konjunkturprogrammes II saniert. Der recht stillose Anbau mit Lagerraum und Laderampe versperrte nicht zuletzt den Blick auf eine moderne Sehenswürdigkeit Birkenfelds: den zweiten Bauabschnitt des BIG-Centers. Weitaus besser zur Geltung kommt nach dem Abriss aber auch das aus den späten 19. Jahrhundert stammende Stationsgebäude der Birkenfelder Eisenbahn - ein für seine Zeit typischer Kleinstadtbahnhof nebst Postamt. zudem verbirgt das Bahnhofsgebäude hinter Fasade ein Eisenfachwerk, ähnlich dem des Eifelturms.
Über den Umbau und die weitere Nützung der Gebäudes berät der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung am 24.März 2010.

Abbildung: Blick über den Minkreisel -

Hobbykünstlerausstellung mit großer Tombola

Auch in diesem Jahr fand wieder eine Ausstellung hier in der Stadthalle stattfindet. Der Erfolg der Ausstellung der letzten Jahre war Ansporn genug, wieder eine solche Ausstellung zu organisieren. Dank des unermütlichen Einsatzes von Frau Rieger ist es gelungen, dass heute 22 Hobbykünstler die Ergebnisse ihres kreativen Schaffens hier ausstellen. Es stellen Künstlerinnen und Künstler aus Birkenfeld selbst, der Verbandsgemeinde und aus dem benachbarten Saarland ihre Werke aus. Die weiteste Anreise hatten Frau und Herr Renz, sie kommen aus dem Bergischen Land um hier seine Werke auszustellen. Genauso ausgewogen, wie die regionale Verteilung ist auch die Palette der handwerklichen Disziplinen die ausgestellt werden. Diese geht von Laubsägearbeiten, über Seidenmalerei und Töpfer- bzw. Keramikarbeiten bis hin zur Serviettentechnik. Musikalisch umrahmt werden die beiden Tage vom KInderchor St. Jakobus und dem Auftritten des ev. Kindergartens.

Hundetoiletten im Test

Weil immer wieder von der Bevölkerung die Verschmutzung von öffentlichen Wegen, Straßen und von landwirtschaftlichen Flächen und Waldwegen durch Hundekot bemängelt wird, hat die Stadt, auf Beschluss des Stadtrates testweise 3 Hundetoiletten der Firma UHV angeschafft. Diese wurden im Stadtgebiet platziert. Eine auf dem Verbindungsweg Baugbeiet "Vor Klopp" zum Einkaufszentrum, eine Auf dem Kloppweg in den Schönenwald und in der Parkanlage am Merkur! Die UHV-Hundetoilette funktioniert tierisch einfach. Man zieht eine Hundekottüte aus dem abschließbaren Tütenspender stülpt sich diese wie ein Handschuh über die Hand, nimmt das "Häufchen" auf und entsorgt die Hundekottüte samt Inhalt in dem darunter befindlichen Abfallsammler. Dadurch ist gewährleistet, dass beim leeren des Abfallsammlers niemand mit dem Hundekot direkt in Berührung kommt. Auch anderer Abfall wie zum Beispiel Bananenschalen, Zigarettenschachteln, etc. können darin entsorgt werden. So wirbt der Hersteller für seine Hundetoilette.
Ich möchte an dieser Stelle Sie, liebe Hundebesitzer, bitten, von der Nutzung der Hundetoiletten regen Gebrauch zu machen und vielleicht auch sonst den Hundekot mit der Platiktüte in den nächsten Mülleimer zu werfen. Dabei sollte bedacht werden, dass Hundekot oftmals ein Ärgernis für Spaziergänger und Jogger ist. Hinzu kommt, dass Hundekot nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere eine Infektionsquelle darstellt.
Öffentliche Wege und Straßen, private Hecken und Wiesen aber die landwirtschaftlichen Fläche und Waldwege rund um die Stadt sind keine Hundetoiletten. Letztere dienen der Erholung und Entspannung.

Umwelttag in Birkenfeld

Die Stadt Birkenfeld organisierte, man kann sagen schon fast traditionell, am Ende des Winter den Dreck-Weg-Tag. Auch in diesem Jahr setzen wir wieder auf das Engagement aller Birkenfelder Kindergärten, Schulen, Vereine und Parteien. Darüber hinaus sind auch Privatinitiativen für die gemeinsame Sache engagiert. Der Rücklauf der Anmeldungen für 2010 zeigt, dass die Bevölkerung auch den diesjährigen Frühjahrsputz tatkräftig unterstützt.
Ich persönlich bin betrübt, dass unsere Gesellschaft so wenig auf ihre Umwelt achtet und dass solche Massnahmen, wie der Dreck weg Tag erforderlich sind. Gleichwohl erfüllt es mich mit Stolz, dass so viele Bürgerinnen und Bürger bereit sind und mithelfen unsere Stadt vom Unrat und Müll zu säubern.

Bedanken möchte ich mich bei dem: Programmierzentrum der Bundeswehr, den Bürgern für Birkenfeld, dem AMC, dem Obst- und Gartenbauverein, der Jugendfeuerwehr und dem Karateclub

Der Angelsportverein, die Grundschule, der TVB , der SCB und die Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom Stammsturmvogel führen den Dreck Weg Tag in Eigenregie durch!

Abbildung: Die Helfer beim Dreck Weg Tag am Bauhof - Das Programmierzentrum der Bundeswehr, die Bürger für Birkenfeld, der AMC, der Obst- und Gartenbauverein und der Karateclub

Bahnhof Birkenfeld

Das historische Bahnhofsgebäude, welches seit Jahren kein wirklich schönes Bild abgibt, wird mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II saniert und teils umgebaut.
Fest steht, dass der unattraktive Maschinenschuppen in der rechten Verlängerung des Gebäudes, nach Möglichkeit noch in diesem Jahr abgerissen wird. Details der Sanierung werden jetzt vom beauftragten Architektenbüro erarbeitet und dann den städtischen Gremien vorgestellt. Nach Möglichkeit soll noch in diesem Jahr die Gewerke ausgeschrieben werden, so dass Januar/ Februar 2010 begonnen werden kann. Natürlich muss für die Nutzer, die zur Zeit das Gebäude nutzen, eine Ausweichlösung gefunden werden. Die Vereine und Firmen müssen möglichst ohne Beeinträchtigung weiter arbeiten können.

SGK Bürgermeistertreffen mit MP Kurt Beck

Rund 160 sozialdemokratische Kommunalpolitiker begrüßten Ministerpräsident Kurt Beck in der Stadthalle in Birkenfeld.
Kurt Beck unterstrich in seiner knapp 45 minütigen Rede die gute wirtschaftliche Entwicklung des Landes Rheinland Pfalz. Sowohl bei Neugründungen wie auch dem Rückgang von Insolvenzen liegt Rheinland-Pfalz derzeit bundesweit vorne. Ab Herbst werden Kindergartenplatz und Beitragsfreiheit garantiert, was rund 84 Millionen Euro kostet, dies ist "für viele junge Familien gleichbedeutend ist mit einem Nettomonatsgehalt" konkretisiert Kurt Beck.
Natürlich geht der Ministerpräsidnet auf die Thema Finanzsituation der Gemeinden ein und spart dabei nicht mit Kritik an den schwarz-gelben Steuerplänen. Beck legt dar, was die Abschaffung der Gewerbesteuer für die Kommunen bedeutet. Er schließt seine Ausführungen mit der Feststellung: "So ruinieren wir die Handlungsfähigkeit der Kommunen (...) und (...) am Ende müssen alle Bürger den Ersatz für eine Gewerbesteuer zahlen." Beck, ganz Landesvater, verspricht den versammelten Gemeindechefs am Ende doch noch 25 bis 30 Millionen aus dem kommunalen Finanzausgleich - "das äußerste, was möglich ist und voll zu Lasten des Landeshaushalts geht."

Abbildung: SGK-Chef Michael Reitzel und Dr. Jörg Bruch - sind sich einig: Steuersenkungen à la FDP schaffen weder Arbeitsplätze noch Wachstum. Sie sind rein ideologisch motiviert. Die FDP will die Handlungsfähigkeit des Staates weiter schwächen. Doch die Menschen in Deutschland haben längst begriffen: Nur die ganz Reichen können sich einen armen Staat leisten.

Hugo Zang Haus ein Gewinn für die Stadt

Abbildung: Birkenfelder Anzeiger vom 15.11.2009 - SPD Stadtratsfraktion besucht zusammen mit dem städtischen Beigeordneten Dr. Jörg Bruch das Hugo Zang Haus und die neu gestaltet Aussenanlage!

Rosenmontag: Umzug gut besucht

Der Rosenmontagsumzug war trotz der eisigen Temperaturen gut besucht. Auch in diesem Jahr starteten die Narren wieder in der Schönenwaldstraße und folgten dem Gollenberger Weg in die Achtstraße. Das närrische Treiben löste sich dann an der Stadthalle auf, wo anschließend die Prämierung des besten Gruppen stattfand.

Abbildung: RoMo Umzug in Achstraße -

Neujahrsempfang von Bundeswehr, VG und Stadt

SPD Fraktion fast komplett - Begrüßung durch den Stadtbürgermeister
Die Bürgermeister von Stadt und Verbandsgemeinde Birkenfeld sowie der Kommandeur der 2. Luftwaffendivision luden gemeinsam zu einem Neujahrsempfang ein. Mehr als 250 Gäste aus den Bereichen Politik, Militär, Wirtschaft und Sport nutzten die Gelegenheit zu Gesprächen. Gastredner war in diesem Jahr der Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, Dr. Josef Peter Mertes.
Mertes philosohierte in seiner bekannt kurzweiligen Art über das Thema Glück. In seinen Bemerkungen ging auf die Leistungen des Landes Rheinald-Pfalz während der letzten Jahre ein. Wichtigste Investition ist die in Bildung, zitierte der frühere Schulleiter die Wirtschaftsweisen und lobte das Land Rheinland-Pfalz, wo man schon lange erkannt habe, dass Bildung keine Sache des verfügbaren Einkommens sein dürfe. Wettbewerb müsse es nicht um die niedrigsten Löhne geben, sondern um die besten Produkte und Dienstleistungen, so Mertes. Mehr wert als Reichtum und "wertvoller als Geld" ist für den ADD-Präsidenten das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger: Es sei zwar kein Ersatz für gute Sozialpolitik, aber ohne es wäre das Land ärmer.

Abbildung: Dr. Josef Peter Mertes beim Neujahrsempfang -

SPD Generalsekretärin in Birkenfeld

Zu einer parteioffenen Mitgliederversammlung hatte der SPD Ortsverein Heike Raab MdL, die Genalsekretärin des SPD Landesverbandes Rheinland Pfalz zu Gast. Der SPD Ortsvereinsvorsitzende Holger Noß hatte die Cochemer Landtagsabgeordnete zu einem Besuch nach Birkenfeld eingeladen, um durch sie verdiente Genossen ehren zu lassen. Schließlich sind Parteijubliäen von 40 Jahren sicher nicht alltäglich. Zusammen mit ihrem Kollegen Hans Jürgen Noss MdL nahm sie die Ehrung der Urgesteine der Birkenfeder SPD vor und dankte ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement .
Der Ortsverein nutze die Gunst um mit Heike Raab auch die noch immer nachwirkende Niederlage bei der Bundestagswahl zu diskutieren. Die Generalsekretärin räumt ein, dass sicherlich Fehler gamcht wurden, insbesondere im Umgang mit der gewachsenen Klientel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Hier müssen geprüft werden, was an den Themen Harz IV und Rente mit 67 verändert werden kann. Die bloßes Abschaffen der Rente mit 67 ohne ein Konzept, wie man die Renten zukünftig finanzieren wolle, sei aber auch keine Lösung.
Raab ging in ihren Ausführung auch auf das Thema Nürburgring ein. Sie stellte klar, dass hier Fehler gemacht wurden, die man mit rechtsstaatlichen Mitteln aufarbeiten werde. Wichtig sei es, so Raab, dass auf dem Nürburgring jetzt weitergehe. Hierzu hat die Landesrgierung ein Konzept erarbeitet, welches den gewünschten Erfolg bringen werde.

Abbildung: Raab und Noss ehren Genossinen und Genossen in BIR -

Beigeordneter traf Sigmar Gabriel

Der Stadtbeigeordnete Dr. Jörg Bruch traf den neuen SPD Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel auf dem Bundesparteitag in Dresden. Bruch gratulierte Gabriel zu dessen guten Wahlergebnis (94%) und wünschte ihn viel Glück die Sozialdemokraten wieder auf die Erfolgsspur zu bringen. Sozialdemokratische Politik ist wichtig für unsere Gesellschaft. Politik wächst von unten nach oben und nur eine funktionierende Gesellschaft wird die Probleme und Schwierigkeiten der Zukunft meistern können. Dr. Bruch lud den SPD Bundesvorsitzenden nach Birkenfeld ein.

Beigeordneter, MdL und Fraktion

Heute habe ich zusammen mit Hans Jürgen Noss MdL und der SPD Stadtrasfraktion den Birkenfelder Weihnachtsmarkt besucht. SPD Stadtratsfraktion fast vollzählig bei der Eröffnung des Birkenfelder Weihnachtsmarktes. Trotz des schlechten Wetters traf sich die SPD Ratdfraktion zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Hans Jürgen Noss auf dem Kirchplatz. Der städtische Bauhof hatte die 15 Holzhütten aufgebaut und die Vereine und Geschäftsleute haben diese weihnachtlich dekoriert. Wenn das Wetter mitgespielt hätte, wäre ein Flair von Weihnachten aufgekommen. Hoffen wir einmal, dass an den folgenden Tagen das Wetter besser ist!

Abbildung: ...auf dem Weihnachtsmarkt - v.l.n.r.: Ruth Keller, Helmut Schott, Hans Jürgen Noss MdL, Andreas Theis

Stadtfest 2009

Trotz des kühlen und regnerischen Wetters war das Birkenfelder Stadtfest mit verkaufsoffenem Sonntag gut besucht! Regen Zulauf hatten Geschäfte und überdachte Stände die zum Verweilen einluden! Das herbstliche Wetter tat der Stimmung keinen Abbruch!