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2. Mittelaltermarkt auf der Burg
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Mittelaltermarkt in Birkenfeld
Museumsnacht war ein voller Erfolg
Über 400 Besucherinnen und Besuchen kamen zur 1. Museumsnach ins Birkenfelder Museum. Die Mischung zwischen Musik- und Fachbeiträgen und die Möglichkeit ohne Anleitung durchs Museum zu schlendern war das richtige Konzept.
Birkenfeld kann mehr!?
Nahe-Zeitung vom 24.04.2010
Google Street View: Widerspruch ist möglich
Spezialkamerafahrzeuge von Google waren bereits in Birkenfeld
Google will detaillierte Bilder von Häusern und Straßenzügen aus Birkenfeld ins Netz stellen. Bürgern, die sich dadurch in ihrer Privatsphäre verletzt sehen, empfehle ich, Widerspruch einzulegen. Ein Musterschreiben finden Sie auf der Seite des Datenschutzbeauftragten Rheinland Pfalz, rät der Beigeordnete Dr. Jörg Bruch.
Für die einen ist Googles "Street View" ein toller Service, für andere ein Graus: Nutzer können mit diesem Zusatzdienst von Google Maps bald auch in Birkenfeld virtuell spazieren gehen. Nicht jeder möchte jedoch, dass sein Heim online zu besichtigen ist. Noch in diesem Jahr will Google Deutschlands wichtigste Straßen in sein Gratis-Angebot "Street View" (übersetzt: "Straßenansicht") aufnehmen. Spezialkameras haben dafür vor einigen Wochen auch in Birkenfeld und Umgebung Millionen Panorama-Aufnahmen gemacht.
Internet-User auf der ganzen Welt sind von dieser Zusatzfunktion des Kartendienstes Google Maps begeistert: Man kann virtuell durch die wichtigsten Straßen von mehr als 20 Ländern (u.a. Italien, Spanien, Frankreich) spazieren und sich dabei umsehen, ganz so als wäre man selbst vor Ort. Praktisch, wenn man sich von einem Urlaubshotel, einer freien Mietwohnung oder einem Restaurant schon mal die Fassade anschauen möchte. Allerdings gefällt nicht jedem der Gedanke, dass auch das eigene Heim oder der Vorgarten dort besichtigt werden kann. Auch man selbst oder das Auto könnten zu sehen sein.
Alle Bürgerinnen und Bürger haben das Recht und die Möglichkeit, der Speicherung und Veröffentlichung von Aufnahmen der eigenen Person, von eigenen Kraftfahrzeugen und selbst bewohnten oder genutzten Gebäuden bzw. von Grundstückseigentum zu widersprechen. Dabei ist es für die Wirksamkeit des Widerspruchs unerheblich, ob Ihr Gebäude bereits gefilmt wurde oder ob sie nur mit der Möglichkeit rechnen, dass Ihre Liegenschaft von Google erfasst werden könnte, darauf weist der Beigeordnete Bruch hin.
In dem Widerspruch sollten konkret die Gebäude bzw. Grundstücke, Fahrzeuge etc. benannt werden, die vom Widerspruch erfasst werden sollen.
Die Wirksamkeit des Widerspruchs ist nicht von besonderen formellen oder inhaltlichen Anforderungen, z. B. der Nennung von Gesetzesnormen, abhängig. Unerheblich ist auch, ob der Widerspruch elektronisch oder schriftlich eingereicht wird. Google hat zugesagt, alle schriftlichen Widersprüche unabhängig von ihrer Form umzusetzen.
Da Kfz- Kennzeichen und auch Gesichter grundsätzlich von Google unkenntlich gemacht werden müssen, erübrigt sich ein entsprechender ausdrücklicher Widerspruch. Allerdings kann bei sehr auffälligen Fahrzeugen ein ausdrücklicher Widerspruch sinnvoll sein. Ähnliches gilt für Angaben zur eigenen Person. Man sollte allerdings vermeiden, in die Widersprüche Informationen aufzunehmen, die ihrerseits zu sensiblen Datenbeständen bei Google führen würden, empfiehlt Dr. Bruch.
Wahlversprechen - SPD stellt Antrag
Spielplätze – Generationentreffs
Spielplätze auf denen sich junge Mütter und Väter mit ihren Kindern tummeln sind wichtig. Ein Blick auf die demographische Entwicklung Birkenfelds lässt aber vermuten, dass diese immer weniger genutzt werden, weil es immer weniger Kinder gibt. Wir wollen prüfen ob nicht bei den vorhandenen Spielplätze die Möglichkeit besteht, diese zu Generationentreffs umgestalten. D.h. durch die Anlage z.B. von Boule- bahnen und Aufstellen von Sitzgruppen könnte die Attraktivität auch für ältere Bürgerinnen und Bürger gesteigert werden. Auch die 4 Bolzplätze in der Stadt könnten eine derartige Prüfung unterzogen werden, ob es da nicht die Möglichkeit die Generationenstadt zu leben.
Auszug aus dem SPD Wahlprogramm 2009
Die SPD Stadtratsfraktion hat den Antrag gestellt, einen der in Birkenfeld vorhandenen Spielplätze in einen Mehrgenerationenplatz umzubauen. Immer mehr Kommunen erweitern ihre Grünflächenanlagen oder Kinderspielplätze zu „Mehrgenerationenplätzen“. Ziel dabei ist es, die Trennung zwischen den Sitzbänken für Senioren und den Spielplätzen für Kinder aufzuheben. Vielmehr werden nun alle, von den Kleinsten bis hin zu den Ältesten, gemeinsam auf einem Mehrgenerationenplatz ihre Freizeit verbringen. Hierzu werden Spiel- und Trainingsgeräte installiert, die vom Kleinkind bis zum Senior, generationenübergreifend genutzt werden können. Mit der Errichtung eines solchen Platzes in Birkenfeld, soll der steigenden Bedeutung von Freizeitangeboten auch für Senioren Rechnung getragen werden. Ähnlich einem Mehrgenerationenhaus sollen dadurch generationsübergreifende Aktivitäten gefordert und zusätzliche Begegnungsorte für Jung und Alt geschaffen werden. Der Stadtrat wird nun in der ersten Sitzung im Jahr 2010 darüber entscheiden, ob ein Mehrgenerationenplatz in Birkenfeld gestaltet wird.












